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Hurdle The World in Kuala Lumpur (Malaysia) mit Tempel im Hintergrund

Kuala Lumpur - Malaysia

Nach Kuala Lumpur (KL) wurden wir von Jona, Nico und Joel eingeladen, die dort Ihr Auslandssemester verbracht haben. Wir lernten die Drei kennen, als wir am Anfang der Reise paar Nächte in der „Schwesterstadt“ Singapur waren. Insgesamt waren wir 3 Wochen in KL, dort hatten wir Zeit mal herunterzukommen und zu arbeiten, auch wenn Lovis leider fast eine Woche krank im Bett lag.

 

Kuala Lumpur, zu deutsch „schlammige/grasige Flussmündung“, ist nur ein paar Stunden von der Business Metropole Singapur entfernt und doch irgendwie ganz anders. Während Singapur doch sehr westlich geprägt ist, hat man hier das Gefühl wirklich in Asien zu sein - das erste Mal für uns auf dieser Reise.

Jona und Nico haben uns bei sich in ihrem Apartment für die Hälfte der Zeit aufgenommen, nochmals vielen Dank dafür. Wir konnten gemeinsam mit den Beiden ein wenig in das internationale Studentenleben eintauchen. Außerdem hatten wir zwei sehr interessante Interviews mit Behindertenorganisationen, bei denen uns nochmal klar wurde, wie unterschiedlich die Themen Inklusion und Behinderung weltweit gesehen werden. 

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Hurdle The World
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3/5

Wir haben Kuala Lumpur aus zwei verschiedenen Perspektiven kennenlernen dürfen. Auf der einen Seite gibt es das moderne Gesicht der Stadt, mit den Malls, Premium - Residenzen oder öffentlichen Gebäuden. Dieses Gesicht von Kuala Lumpur ist zumeist barrierefrei, sowohl für uns als auch für Rollstuhlfahrende. So durften wir unter anderem die große Universität in Kuala Lumpur besuchen, welche eine gigantische Anlage hat und aus unserer Perspektive heraus, sehr barrierefrei schien. Auf der anderen Seite gibt es das etwas ältere, traditionellere Gesicht der Stadt mit den Tempeln, Läden und Sehenswürdigkeiten. Diese stellten uns ein ums andere Mal vor Probleme. Beispielsweise haben wir den größten chinesischen Tempel außerhalb von China besucht. Auch von außen ist dieser schön anzugucken, doch wenn man die Aussicht von oben genießen möchte, gibt es keinen Weg um unzählige Stufen herum.

 

Was die Hilfsbereitschaft der Menschen angeht, verhält es sich hier, wie in den meisten anderen asiatischen Stationen, in denen wir waren. Die Menschen begegnen einem mit einem großen Respekt und sind auch sehr hilfsbereit. Das Verhalten der Menschen gegenüber Alex war sehr angenehm. Wir würden es als zuvorkommend und nicht übergriffig beschreiben. Also beispielsweise anders als in Istanbul, wo die Menschen auch sehr hilfsbereit und freundlich auf einen zukommen, aber auf eine offensivere Art und Weise. Im Vergleich zu den ländlichen Regionen in Vietnam, haben wir auch schon deutlich gemerkt, dass Kuala Lumpur eine diverse Weltstadt ist, in der das Thema Behinderung einfach schon deutlich mehr in den Alltag integriert ist.

Schreibt uns Eure Meinung und Eure Erfahrungen.
Wie habt Ihr Kuala Lumpur erlebt?

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Hier haben wir Euch eine Kleine Galerie erstellt,
mit Bildern von unserer Kuala Lumpur-Reise. 

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