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Mehr als Rampen!

Weihnachten 22’ ist vorbei. Anders als so viele Jahre zuvor, verbrachten wir unsere Feiertage nicht bei kaltem Wetter und früh aufkommender Dunkelheit, sondern bei 20 Grad und Sonne bis in den späten Abend hinein. Passend allerdings, weil wir gerade einen wilden Ritt Ritt über die Nordinsel Neuseelands hinter uns hatten. Drei Wochen lang mit leider unterdurchschnittlich gutem Sommerwetter. Pünktlich zu Weihnachten zeigt sich Auckland nun jedoch von seiner besten Seite.



Kurz bevor wir das Interview starten machen wir noch schnell ein Gruppenfoto.


Die Zeit im Van war sehr schön gewesen! Nun im Januar stehen aber erstmal drei Wochen Auckland auf unserem Reiseplan. Drei Wochen, in denen wir uns vor allem vorgenommen hatten, unsere Reise bisher Revue passieren zu lassen und zu arbeiten. Also unsere Social Media Kanäle mit Content zu füttern. Doch natürlich sahen wir uns auch Auckland ein wenig an, verbrachten den ersten und halben zweiten Weihnachtstag feiernd auf einer Insel vor Auckland, saßen zum Jahreswechsel im Stau und trafen uns mit Paul (Wir haben Paul auf einem Campingplatz kennengelernt), mit dem wir das erste und einzige Mal auf unserer Reise eine kleine Golf Übungsstunde hatten (Lovis versuchte den Ball so weit wie möglich von sich zu kloppen und Alex versuchte beim Putten das Loch zu treffen).


So weit, so gut. Auf unserer Liste stand aber auf jeden Fall noch, ein Interview in Neuseeland zu führen. Unser Ziel auf der Reise war es, in so vielen Ländern wie möglich, Gespräche mit Menschen zu führen, die unterschiedlichste Berührungspunkte mit den Themen Inklusion, Behinderung und Barrierefreiheit haben. So stießen wir auf Olivia, einer jungen Journalistin, die wir über Instagram angeschrieben hatten. Bisher konnten wir zu dem Thema Inklusion in Neuseeland noch nicht so viel sagen. Drei Wochen waren wir mehr oder weniger in der Natur gewesen und in Auckland hatten wir auch noch nicht so viel über das Thema Inklusion erfahren können. Von unserem ersten Eindruck her, wirkte alles sehr ähnlich zu Australien, gerade was die Barrierefreiheit in der Öffentlichkeit anging. Um ein bisschen mehr Licht in die Dunkelheit zu bringen, trafen wir uns im Hafen Aucklands mit Olivia und ihrem Bruder. Sie hatte uns vorgeschlagen, mit der Fähre zu einem Vorort Aucklands zu fahren, der sehr schöne Promenaden haben sollte. So wurde der öffentliche Verkehr auf die Probe gestellt, denn Olivia war mit ihrem Rollstuhl unterwegs. Tatsächlich lief alles reibungslos, wir gingen frühstücken und konnten ein sehr interessantes Interview mit ihr direkt am Wasser führen. Vor allem ein Satz blieb uns im Nachhinein in Erinnerung, der eine gute Überschrift für das Interview mit ihr abgeben würde.


„Es geht nicht nur um Rampen, obwohl ich diese als Rollstuhlfahrerin natürlich liebe!“


Ein Satz, der sehr viel über den aktuellen Stand des Themas Inklusion in Neuseeland aussagt und vielleicht Lust darauf macht, das ganze Interview mit ihr zu hören?


Dieses erscheint am 10.01.24 auf unserem YouTube Kanal…

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